Die Richter des Verfassungsgerichts waren heute der Ansicht, dass das Parlamentsdekret über die Gewährung von Asyl, Inhaftierung und Rückführung von Ausländern relevante Garantien enthält, die das 'übergeordnete Interesse' von Kindern wahren.
Das Gericht untersuchte die Gesetzgebung zur Gewährung von Asyl, zur Inhaftierung und zur Rückführung ausländischer Staatsbürger und prüfte, ob die Bestimmungen des Dekrets den Verfassungsgrundsätzen entsprachen.
Die Richter kamen zu dem Schluss, dass das betreffende Gesetz ausreichende Garantien zum Schutz der in diesen Verfahren beteiligten Kinder bietet, und waren der Ansicht, dass das übergeordnete Interesse des Kindes angemessen gewährleistet ist.
Diese Entscheidung des Verfassungsgerichts erging im Rahmen der verfassungsrechtlichen Überprüfung von Gesetzen zur Migrations- und Asylpolitik in Portugal.



