Die portugiesische Regierung wird zwei Milliarden Euro aus dem Staatshaushalt für Projekte umverteilen, die aus dem Aufbau- und Resilienzplan (PRR) gestrichen wurden, der sogenannten „europäischen Bazooka". Wirtschaftsminister Pedro Reis versicherte, dass diese Lösung keine Steuererhöhungen zur Folge haben wird, und garantierte, dass die Regierung einen Weg gefunden hat, diese Baumaßnahmen ohne zusätzliche Kosten für die Bürger zu finanzieren.
Zu den von dieser Entscheidung betroffenen Projekten gehören die Krankenhäuser von Todos os Santos und dem Algarve sowie der Ausbau der Roten Linie der Metro Lissabon. Diese Infrastrukturen, die ursprünglich im PRR vorgesehen waren, mussten aus dem europäischen Programm aus verschiedenen Gründen entfernt werden, was die Regierung zwang, alternative Finanzierung zu suchen.
Die Übertragung der zwei Milliarden Euro auf den Staatshaushalt stellt eine Lösung zur Kontinuität für diese strategischen Projekte dar. Die Regierung beabsichtigt damit sicherzustellen, dass die Bauarbeiten nicht ausgesetzt werden und das Investitionstempo in für das Land wesentliche Infrastrukturen aufrechterhalten bleibt.
Pedro Reis betonte, dass die Entscheidung, diese Baumaßnahmen über den Staatshaushalt statt durch neue Steuern zu finanzieren, die Fähigkeit der Regierung demonstriert, die verfügbaren Ressourcen zu verwalten. Diese Entscheidung fügt sich in eine breitere Strategie zur Verwaltung der europäischen Mittel und der portugiesischen öffentlichen Finanzen ein.




