Gouverneur Tarcísio de Freitas (Republicanos), Kandidat zur Wiederwahl in São Paulo, ignorierte Senator Flavio Bolsonaro (PL), der für das Präsidentenamt kandidiert, und brachte für die erste kostenlose Sendezeit im Fernsehen Aussagen von Opfern der Erdrutsche in São Sebastião an der Küste von São Paulo im Jahr 2023. Das Ziel war, sich als „menschlichen" Politiker darzustellen, einen „Mann Gottes" und einen „Helden ohne Umhang", der „schnell" auf die Tragödie reagierte und Wohnungen für diejenigen bereitstellte, die alles verloren.
Fernando Haddad (PT) hingegen appellierte an die Wähler, ihre Stimme auf Grundlage einer kritischen Analyse der aktuellen Regierungsarbeit zu entscheiden, und bat darum, den „Schleier der parteipolitischen Vorurteile" abzulegen. Das Programm lobte seine Amtszeiten als Bildungs- und Finanzminister, betonte die Zunahme der Femonizide und den Abstieg in den Bildung-rankings der Bundesstaaten.
Das Programm von Haddad zeigte auch Reden von Präsident Lula (PT) und Vizepräsident Geraldo Alckmin (PSB), was die parteiübergreifende Zusammenarbeit stärkte. Das Ereignis in der Vila Sahy im Zusammenhang mit den Erdrutschen wird von Gouverneur Tarcísio regelmäßig als Beispiel für sein Krisenmanagement angeführt.




