Tausende von Menschen nahmen an einem Marsch in Washington teil, um für das Wahlrecht zu protestieren. Die Veranstaltung sollte darauf aufmerksam machen, was die Organisatoren als Bedrohungen für die Demokratie und den Zugang zu den Wahlurnen in den Vereinigten Staaten betrachten.
Unter den Rednern waren Senator Bernie Sanders, die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez und die Kongressabgeordnete Abigail Spanberger. Sie nutzten alle ihre Reden, um zu kritisieren, was sie als Versuche bezeichneten, das Wahlrecht im Land einzuschränken.
Der Marsch bezog sich auf die historische Rede „I Have a Dream", die 1963 von Martin Luther King Jr. während des Marsches auf Washington für Bürgerrechte gehalten wurde. Die Organisatoren wollten eine Parallele zwischen den Kämpfen der Vergangenheit und den heutigen Herausforderungen für die Demokratie ziehen.
Die Veranstaltung stellte sich auch gegen eine kürzliche Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, die nach Ansicht der Organisatoren einen Rückschritt beim Schutz der Wahlrechte darstellt. Die Demonstration fand in einem Moment intensiver politischer Debatten über Wahlgesetze in den US-Bundesstaaten statt.



