Das dänische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das eine Entschädigung von etwa 40.000 Euro für jede Frau in Grönland vorsieht, der ohne ihre Einwilligung ein Intrauterinpessar (IUP) eingesetzt wurde. Die Maßnahme soll das Trauma und die physischen und psychischen Schäden anerkennen, die über mehrere Jahrzehnte hinweg Tausenden von Frauen und Jugendlichen zugefügt wurden. Das Gesetz wurde vom Parlament Dänemarks verabschiedet, dem Land, das die Souveränität über Grönland innehat, ein autonomes Territorium in Nordamerika. Diese Abstimmung stellt die offizielle Anerkennung einer Praxis dar, die über Jahrzehnte hinweg zahlreiche grönländische Frauen ohne deren Wissen oder Genehmigung betraf. Der festgelegte Entschädigungsbetrag zielt darauf ab, die Opfer für einen langen Zeitraum der Verletzung ihrer reproduktiven Rechte und ihrer körperlichen Unversehrtheit zu entschädigen.
Politik
Dänemark entschädigt grönländische Frauen, die ohne Einwilligung ein IUP eingesetzt bekamen
SAPO Notícias28. August 2026 um 17:42



