Der Chef der Partei Chega, André Ventura, erklärte, dass er einen Misstrauensantrag gegen die Regierung einreichen werde, falls der Innenminister, Luís Neves, bis Dienstag nicht zurücktrete. Ventura vertrat die Ansicht, dass Luís Neves keine Bedingungen hat, um im Amt zu bleiben, und warf ihm vor, die Institutionen zu kompromittieren.
Der Chef der Partei Chega erklärte, dass Luís Neves die Institutionen „in den Schmutz zieht", und demonstrierte damit seine starke Ablehnung gegenüber der Amtsführung des Ministers. Diese Position ergibt sich in einem Kontext politischer Spannungen rund um das Ressort des Innenministers.
Ventura äußerte zudem seine Überzeugung, dass auch der ehemalige sozialistische Chef António Seguro für die Entfernung des Ministers eintritt. Diese Andeutung deutet darauf hin, dass die Kritik an der Amtsführung von Luís Neves möglicherweise nicht auf die Partei Chega beschränkt ist.
Die Androhung eines Misstrauensantrags seitens Chega stellt eine Verschärfung des politischen Konflikts dar und übt zusätzlichen Druck auf die Exekutive aus, die Situation des Innenministers zu klären.




