Drei Männer, die verdächtigt werden, eine 42-jährige schwedische Touristin in der Unterstadt von Lissabon erschossen zu haben, haben sich am Dienstag, den 15. Oktober, der Kriminalpolizei gestellt. Die Verdächtigen werden als Mitglieder einer organisierten Gruppe dargestellt, die sich auf den Diebstahl bei Touristen spezialisiert hat und in belebten Zonen der portugiesischen Hauptstadt operierte.
Die schwedische Touristin wurde während eines Raubüberfalls in der Zone der Unterstadt von Lissabon von einem Schuss getroffen und wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Vorfall erregte große mediale Aufmerksamkeit in Portugal und in Schweden, was die Behörden veranlasste, die Ermittlungen gegen kriminelle Gruppen, die auf Touristen in der Stadt abzielen, zu intensivieren.
Die Behörden enthüllten, dass die Gruppe koordinierte Strategien anwandte, um Touristen zu identifizieren und zu überfallen, meist in Gebieten mit hohem Personenaufkommen. Die freiwillige Gestellung der Verdächtigen bei der Kriminalpolizei erfolgt im Kontext des polizeilichen Drucks auf diese kriminellen Gruppen.
Die Sicherheitskräfte ermitteln weiterhin die vollständigen Umstände der Straftat und die eventuelle Beteiligung der Verdächtigen an anderen Raubüberfällen auf Touristen in der portugiesischen Hauptstadt.



