Die ERSE – Entität für die Regulierung Energiedienstleistungen – wird den Preis der Energietarife im regulierten Markt um 0,005 Euro pro kWh aktualisieren, mit Wirkung ab 1. Oktober. Diese Aktualisierung stellt eine Erhöhung von etwa 2,7% bei der durchschnittlichen monatlichen Stromrechnung für die meisten Haushaltskunden des regulierten Marktes dar.
Der Anstieg betrifft rund 779.000 Verbraucher im regulierten Markt, die etwa 4,6% des gesamten Stromverbrauchs ausmachen. Mit dieser neuen Aktualisierung liegt die jährliche Preisänderung für das Jahr 2026 nun bei 1,7%, was den Wert von 1% aktualisiert, der Ende letzten Jahres angekündigt worden war.
Der Regulierer erklärt, dass die Aktualisierung der Prognose für die Beschaffungskosten des Letztverbraucherversorgers auf eine Abweichung von 0,0176 EUR/kWh gegenüber der in den Tarifen bis zum 30. September impliziten Prognose hindeutet. Diese Abweichung spiegelt den Aufwärtstrend der Preise am Spotmarkt wider, wo elektrische Energie für sofortige oder sehr kurzfristige Lieferung gekauft und verkauft wird.
Laut ERSE ist das Ausmaß dieses Anstiegs weitgehend auf die Auswirkungen des Krieges zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten zurückzuführen, der den Preis für Erdgas und infolgedessen auch den Preis für elektrische Energie in die Höhe getrieben hat. Die Auswirkungen wurden besonders ab dem dritten Quartal deutlich, einem Zeitraum, in dem der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtmix der nationalen Stromerzeugung geringer ist.




