Die USA haben der Europäischen Union Handelsvergleitsmaßnahmen angedroht aufgrund einer europäischen Bevorzugung, die im Gemeinschaftsbudget vorgesehen ist. Die Drohung steht im Kontext von Handelsspannungen zwischen den beiden Wirtschaftsmächten.
Washington vertrat die Ansicht, dass der in das europäische Budget aufgenommene Wettbewerbsfähigkeitsfonds die Handelspartnerschaft mit den Vereinigten Staaten beeinträchtigen würde. Die amerikanische Regierung argumentiert, dass die im Fonds vorgesehenen Maßnahmen explizit europäische Produkte bevorzugen.
Der Wettbewerbsfähigkeitsfonds enthält Bestimmungen, die Produkte mit der Kennzeichnung "made in Europe" begünstigen, was nach Ansicht der Vereinigten Staaten eine Form des Handelsprotektionismus darstellt. Diese Situation könnte zu einer Eskalation von Vergeltungsmaßnahmen seitens Washingtons führen.




