Die Vereinigten Staaten lenken militärische Hilfe, die für Europa und den Nahen Osten bestimmt war, nach Lateinamerika um. Diese Entscheidung stellt eine bedeutende Veränderung der amerikanischen Außenpolitik gegenüber diesen Regionen dar.
Außenminister Marco Rubio besuchte in der vergangenen Woche drei südamerikanische Länder: Kolumbien, Ecuador und Peru. Während dieser Besuche versprach Rubio zusätzliche Unterstützung der Vereinigten Staaten für diese Nationen.
Die Veränderung in der Verteilung der militärischen Hilfe erfolgt im Kontext einer Neuausrichtung der strategischen Prioritäten der USA. Die lateinamerikanische Region erhält dadurch zunehmend mehr Aufmerksamkeit und Ressourcen seitens der amerikanischen Regierung.
Das Versprechen zusätzlicher Unterstützung, das Rubio den Führern der drei südamerikanischen Länder gab, deutet auf eine Vertiefung der bilateralen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Lateinamerika hin, mit besonderem Fokus auf die militärische und sicherheitspolitische Zusammenarbeit.




