Italien verlängerte die Aussetzung der freien Bewegung mit Spanien und behielt die Grenzkontrollen trotz der Proteste der spanischen Regierung bei. Die Maßnahme wurde ursprünglich im August nach der Migrationskrise in Ceuta erlassen und wurde nun verlängert.
Madrid hatte sich gegen diese Entscheidung ausgesprochen und sie als unverhältnismäßig sowie als contra legem der Grundsätze der freien Bewegung in der Europäischen Union bezeichnet. Rom behielt jedoch seine Position bei.
Die spanische Regierung reagierte mit entsprechenden Beschränkungen und verhängte ähnliche Kontrollen für Reisende aus Italien. Diese gegenseitige Antwort markiert ein neues Kapitel der Spannungen zwischen den beiden iberischen Ländern.
Die Maßnahme wirft Fragen auf über das Funktionieren des Schengen-Raums und das Gleichgewicht zwischen Grenzsicherheit und Bewegungsfreiheit innerhalb der Europäischen Union.



