CDS ging allein mit einer Änderung der Flaggenverordnung voran und reagierte damit auf ein Veto des Staatspräsidenten. Die vorgeschlagene Änderung streicht den vorherigen Artikel, der sich auf die verbotenen Flaggen bezog. Diese Initiative entsteht in einem Kontext der Spannung zwischen der Partei und dem Staatsoberhaupt.
Die Mitte-Rechts-Partei beschloss, die Änderung ohne die Unterstützung anderer Parteien weiterzuführen und übernahm damit die politische Verantwortung für die Maßnahme. Der Vorschlag des CDS zielt darauf ab, die durch das präsidentielle Veto hinterlassenen Lücken in der ursprünglichen Verordnung zu schließen.
Allerdings geht ein autonomer Vorschlag der PSD weiter als die vom CDS präsentierte Lösung. Diese Unterscheidung zwischen den beiden Initiativen offenbart Meinungsverschiedenheiten innerhalb der portugiesischen Rechten darüber, wie die Frage der Flaggen reguliert werden soll.
Der Artikel spezifiziert nicht, worin die konkreten Unterschiede zwischen den beiden Vorschlägen bestehen, noch welche erwarteten Konsequenzen für die Bürger zu erwarten sind.



