Die Banco de Portugal warnt vor Ausgaben, bei denen die Nutzung der Kreditkarte eine einmalige Belastung in eine dauerhafte Schuld verwandeln kann. Die Warnung gilt sowohl für Kreditkarten als auch für gemischte Karten, die Debit- und Kreditfunktionen im Multibanco kombinieren. Die Rückzahlungsmodalität ist entscheidend: Die vollständige Begleichung des Saldos vermeidet Zinsen, während eine Teilzahlung Kosten auf den nicht beglichenen Betrag verursacht. Der maximale effektive Jahreszins (TAEG) für neue Kreditkartenverträge beträgt 18,5% im dritten und vierten Quartal 2026, gemäß der Tabelle der BdP.
Der Artikel identifiziert neun Situationen, in denen alternative Zahlungsmethoden in Betracht gezogen werden sollten. Diese sind: Schulden einer anderen Kreditkarte begleichen, Steuern, die nicht ins Budget passen, Einkäufe in nicht vertrauenswürdigen Online-Shops, Kreditraten, die bereits schwer zu erfüllen sind, Anzahlung und Nebenkosten beim Hauskauf, Studiengebühren und Bildungsausgaben ohne Zahlungsplan, teure Gesundheitsbehandlungen ohne Finanzierungsvergleich, laufende Ausgaben, wenn die Karte fehlendes Einkommen ausgleicht, und Barabhebungen mit Kredit (Cash Advance), die hohe Gebühren und Zinsen beinhalten können.
In Bezug auf Gesundheitsbehandlungen warnt die BdP, dass Karten in der Regel teurer sind als andere Kreditformen, wobei es Kategorien mit einem effektiven Jahreszins unter 8,9% für Gesundheit und Bildung gibt. Bei Barabhebungen mit Kredit würde eine Gebühr von 4 Euro plus 4% auf eine Abhebung von 20 Euro allein 4,80 Euro an Gebühren kosten, bevor Zinsen und Steuern anfallen.
Vor der Nutzung der Karte empfiehlt die BdP,




