Der Europäische Gerichtshof stellte fest, dass die Unterstützung der Europäischen Union für landwirtschaftliche Erzeuger "wirksam" ist, aber für die Organisationen des Sektors wenig attraktiv. Die Institution warnte, dass die "geringe Einbindung der nationalen Behörden" die Teilnahme der Erzeuger an den verfügbaren Unterstützungsprogrammen entmutigen kann.
Dem Bericht des Gerichtshofs zufolge variiert die Umsetzung der Unterstützungsmaßnahmen erheblich zwischen den Mitgliedstaaten, was die Gesamtwirksamkeit der gemeinsamen Agrarpolitik beeinträchtigt. Die nationalen Behörden spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung und Verwaltung dieser Programme für die Erzeuger.
Im Jahr 2022 lag Portugal unter dem europäischen Durchschnitt beim Empfang von Beihilfen für die landwirtschaftliche Produktion. Diese Situation positioniert das Land unter den Mitgliedstaaten mit der geringsten Nutzung der verfügbaren Mittel für den primären Sektor.
Der europäische Gerichtshof empfiehlt eine verstärkte Koordination



