Der amerikanische Präsident Donald Trump kritisierte heute energisch die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, einen Rekurs abzulehnen, der die Briefwahl bei den Zwischenwahlen im November einschränken sollte. Trump betrachtete die Entscheidung als "entsetzlich und hochgradig politisch".
Der Oberste Gerichtshof lehnte den von der Trump-Administration eingereichten Rekurs ab, der darauf abzielte, die Briefwahl in einigen Bundesstaaten zu begrenzen. Dies war eine bedeutende Niederlage für den Präsidenten in Bezug auf die Wahlregeln wenige Wochen vor den Zwischenwahlen.
Die Entscheidung des Obersten Gerichts erfolgt in einem Moment großer politischer Spannungen in den Vereinigten Staaten, wobei sich die Republikanische Partei Sorgen über die Auswirkungen der Briefwahl auf ihre Wahlchancen macht. Trump hat wiederholt die Sicherheit der Briefwahl in Frage gestellt, ohne konkrete Beweise für Unregelmäßigkeiten vorzulegen.
Die Zwischenwahlen im November werden neue Mitglieder für den Kongress wählen, einschließlich aller 435 Sitze des Repräsentantenhauses und eines Drittels des Senats. Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zur Briefwahl könnte erhebliche Auswirkungen auf die Wahlbeteiligung bei diesen Abstimmungen haben.


