Die Sozialistische Partei forderte von der Regierung Dokumente und die Liste der beteiligten Persönlichkeiten beim Kauf von 13,7% der REN (Redes Energéticas Nacionais). Die Sozialdemokraten wollen damit alle Details dieser Operation aufklären.
Die Sozialisten kritisierten die Exekutive von Luís Montenegro dafür, fast 400 Millionen Euro für den Erwerb einer Beteiligung auszugeben, die für fast die Hälfte dieses Wertes verkauft worden war. Die Operation wirft Fragen zur Verwaltung öffentlicher Gelder auf.
Die PS kritisierte auch die Gewährung von Boni in Höhe von über 50 Millionen Euro an den Aktionär im Rahmen dieser Transaktion. Die Sozialdemokraten betrachten diese Entscheidungen als schädlich für die Interessen des Landes.
Der Kauf der 13,7%-Beteiligung an der REN durch den portugiesischen Staat löste thus eine starke Gegenreaktion des wichtigsten Oppositionspartei aus, die nun vollständige Transparenz über den gesamten Prozess fordert.


