Honorarärzte, die in den SNS-Krankenhäusern über Dienstleistungsverträge arbeiten, akzeptieren die Reduzierung der Stundenlöhne nicht, die sie bisher erhielten. Die Fachkräfte protestieren gegen das, was sie als Kürzung ihrer Einkünfte betrachten.
Die Ärzte ziehen sogar die Möglichkeit in Betracht, die Dienste einzustellen, falls die Situation nicht gelöst wird. Die Streikdrohung entsteht als Antwort auf den Vorschlag des Gesundheitsministeriums.
Die zentrale Frage betrifft eine Verordnung des Gesundheitsministeriums, die die pro Stunde zu zahlenden Beträge für Ärzte im Tageslohnregime festlegen wird. Diese Verordnung legt die Regeln für die Einstellung dieser Fachkräfte im Nationalen Gesundheitsdienst fest.
Die Tageslohnarbeiter vertreten die Ansicht, dass die aktuellen Beträge gerecht sind und dass jede Reduzierung die Qualität der Versorgung in den öffentlichen Krankenhäusern beeinträchtigen wird. Der Konflikt entsteht in einem Moment, in dem der SNS bereits mit schwerwiegenden Betriebsschwierigkeiten konfrontiert ist.




