Die Europäische Kommission wird einen Vorschlag vorlegen, um zu verhindern, dass Minderjährige unter 15 Jahren eigenständige Konten auf verschiedenen digitalen Plattformen haben. Die Maßnahme umfasst soziale Netzwerke, Chatbots und Videospiele und schränkt den Zugang von Jugendlichen zu diesen Plattformen ohne elterliche Aufsicht ein.
Der Vorschlag zielt darauf ab, strengere Altersgrenzen für die Nutzung digitaler Dienste festzulegen, um auf die wachsenden Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen digitaler Technologien auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu reagieren. Die Plattformen wären verpflichtet, das Alter der Nutzer zu überprüfen, bevor sie die Erstellung von Konten erlauben.
Diese Initiative fügt sich in einen breiteren Kontext der digitalen Regulierung in der Europäischen Union ein, der bereits die Allgemeine Datenschutzverordnung und das Gesetz über digitale Dienste umfasst. Die europäische Exekutive begründet die Maßnahme mit der Notwendigkeit, Minderjährige vor potenziell schädlichen Inhalten und kommerziellen Praktiken zu schützen, die das Verhalten junger Menschen beeinflussen können.


