Das Synodenteam der Portugiesischen Bischofskonferenz nimmt in Wels, Österreich, an einem europäischen Symposium über Synodalität teil, das etwa 180 Vertreter aus 31 Ländern und 29 Bischofskonferenzen zusammenbringt. Die vom 14. bis 17. September stattfindende Veranstaltung trägt den Titel „Shaping Synodality in Europe: Von der Vision zum Weg" und ist Teil der Implementierungsphase des Synods zur Synodalität, die von 2025 bis 2028 läuft.
Das Symposium wird vom Rat der Europäischen Bischofskonferenzen unterstützt und findet in Zusammenarbeit mit der Privatuniversität Linz und der CCEE-Taskforce statt. Die Initiative zielt darauf ab, von der Erfahrung der Taufe und der Liturgie auszugehen, um das Zuhören gegenüber den verschiedenen Realitäten zu fördern, die den europäischen Kontinent prägen, und über die notwendigen Veränderungen im Leben und in den Strukturen der Kirche nachzudenken.
Portugal wird durch Anabela Sousa, Pater Manuel Barbosa, Carmo Rodeia und Pater Eduardo Duque vertreten, die die Erfahrung und den Weg, den die Kirche in Portugal während des synodalen Prozesses beschritten hat, in die europäische Debatte einbringen möchten. Zu den behandelten Themen gehören Krieg, Migration, Polarisierung, Nationalismus, Ökumenismus, die digitale Welt und die Herausforderungen der Katechese.
Das Symposium bereitet auch auf die für das Frühjahr 2028 geplante Europäische Kirchliche Versammlung vor, die der Weltkirchlichen Versammlung im Oktober desselben Jahres vorausgehen wird.




