Die Richter Nunes Marques und Toffoli, beide am Obersten Gerichtshof (STF), erklärten sich für befangen, an einer Verhandlung teilzunehmen, die die mögliche Untersuchung von Richter Alexandre de Moraes betraf. Dadurch werden beide nicht an der Abstimmung über den Fall teilnehmen.
Die Verhandlung war am STF angesetzt worden und betraf Nachrichten, die Alexandre de Moraes mit dem Unternehmer Daniel Vorcaro in Verbindung brachten. Die Entscheidung der beiden Richter, sich für befangen zu erklären, wirkt sich auf die Zusammensetzung des Gerichts für diese spezifische Abstimmung aus.
Die Befangenheit der beiden Richter verringert die Anzahl der möglichen Stimmen in der Verhandlung, da sie nicht an der Beratung über die Streitsache bezüglich Moraes und der genannten Nachrichten teilnehmen können. Der Fall wird weiterhin vor dem Gericht verhandelt, jedoch mit einer veränderten Zusammensetzung für diese Phase.
Daniel Vorcaro ist die zentrale Figur in den Nachrichten, die die Verhandlung ausgelöst haben, und die Untersuchung über eine mögliche Beteiligung von Moraes hängt nun von den Stimmen der übrigen STF-Richter ab, die keinen Befangenheitsgrund erklärt haben.



