Minister Kassio Nunes Marques erklärte sich für befangen, die Zukunft von Alexandre de Moraes am Obersten Gerichtshof zu prüfen. Die Entscheidung wurde getroffen, weil Nunes Marques es als unangemessen empfand, an der Verhandlung teilzunehmen, aufgrund seiner Position als Präsident des Obersten Wahlgerichts (TSE).
Die Beziehung zwischen den beiden Ministern im TSE ist der Grund für die Befangenheit. Da er den Vorsitz des für Wahlfragen zuständigen Gerichts innehat, war Nunes Marques der Ansicht, dass ein Interessenkonflikt bestehen würde, wenn er an der Prüfung des Falls im Zusammenhang mit Moraes teilnähme.
Mit dieser Entscheidung hat sich Nunes Marques von der Verhandlung zurückgezogen, die die eventuelle Zukunft oder den Verbleib von Moraes in einer Funktion oder Position erörtern sollte. Die Haltung des Ministers zeigt die Besorgnis über Fragen der Ethik und Unparteilichkeit im Bereich der Judikative.




