Die Europäische Kommission hat heute einen Vorschlag zur Stärkung der sozialen Rechte von Arbeitnehmern vorgelegt, die sich zwischen den Ländern der Europäischen Union bewegen. Die Initiative zielt darauf ab, die Anerkennung von beruflichen Qualifikationen zu erleichtern, die in anderen Mitgliedstaaten erworben wurden, und Praktiken des Arbeitsmissbrauchs zu bekämpfen.
Der Vorschlag richtet sich speziell an mobile Arbeitnehmer, das heißt an diejenigen, die in verschiedenen EU-Ländern einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Zu den vorgesehenen Maßnahmen gehören die Vereinfachung der Verwaltungsverfahren und die Stärkung der sozialen Schutzgarantien für diese Arbeitnehmer.
Die Schätzungen der Kommission zeigen, dass diese Maßnahmen wirtschaftliche Vorteile von sechs Milliarden Euro bis zum Jahr 2040 generieren könnten. Dieser Wert spiegelt die positive Auswirkung wider, die eine größere Arbeitsmobilität und die Verringerung bürokratischer Hindernisse auf die europäische Wirtschaft haben können.
Die Kommission argumentiert, dass der Vorschlag zu einer größeren Fairness auf dem europäischen Arbeitsmarkt beitragen wird, indem sichergestellt wird, dass mobile Arbeitnehmer unabhängig vom Land, in dem sie ihrer Tätigkeit nachgehen, Zugang zu denselben Rechten und Schutzmaßnahmen haben.



