Ein Onkologe wurde zu zwei Jahren Haft mit Bewährung wegen Betrugs gegenüber der ADSE verurteilt, dem Gesundheitssystem, das die portugiesischen Staatsbediensteten versorgt. Der betreffende Betrag beläuft sich auf fast eine halbe Million Euro.
Das Gericht entschied, dass der Verurteilte den Betrag von 451.300 Euro an den Staat zurückzahlen muss. Dieser Betrag entspricht den Schäden, die dem Sozialschutzsystem der Staatsbediensteten durch die vom Arzt begangenen betrügerischen Praktiken zugefügt wurden.
Der Betrug an der ADSE stellt ein Verbrechen gegen das soziale Sicherheitssystem dar, bei dem Angehörige des Gesundheitswesens unrechtmäßig Rückerstattungen für fiktive oder übertriebene medizinische Ausgaben erhalten können. Die Gerichtsverhandlung ermöglichte es, die vom Onkologen begangenen Unregelmäßigkeiten nachzuweisen.
Bei der ausgesetzten Strafe muss der Arzt keine tatsächliche Haft verbüßen, solange er während der Bewährungszeit keine neuen Straftaten begeht. Die Gerichtsentscheidung zielt darauf ab, die öffentliche Hand für das durch den betrügerischen Plan veruntreute Geld zu entschädigen.




