Ein Arzt wurde wegen eines Betrugsschemas an die ADSE verurteilt, das etwa eine halbe Million Euro an betrügerischen Honoraren umfasste. Das Urteil wurde kürzlich gesprochen, aber der Gesundheitsfachmann konnte einer effektiven Haftstrafe entgehen.
Das Schema bestand in der Erstellung fiktiver Honorare im Zusammenhang mit der Begleitung von Chemotherapiebehandlungen. Den verfügbaren Informationen zufolge erstellte der Arzt falsche Begleitungsnachweise, um die Zahlungen gegenüber der ADSE zu rechtfertigen.
Insgesamt wurden 32 Versicherte als Vorwand genutzt, um die betrügerischen Ansprüche zu stützen. Durch diese Methode konnte der Arzt ungerechtfertigte Zahlungen aus dem Gesundheitssystem erhalten, das portugiesischen öffentlichen Bediensteten dient.
Trotz der Verurteilung entschied das Gericht, keine effektive Haftstrafe gegen den Arzt zu verhängen, und wählte stattdessen Alternativen, die dem Verurteilten eine Inhaftierung ersparen. Der Fall wirft Fragen auf über die Kontroll- und Überwachungsmechanismen der ADSE-Erstattungen.




