Die Präsidenten der Bischofskonferenzen von Portugal und Angola trafen sich in Lissabon, um die Lebendigkeit des missionarischen Austauschs und den Reichtum des gemeinsamen spirituellen Erbes zwischen den beiden Ländern zu unterstreichen. D. José Manuel Imbamba, Erzbischof von Saurimo und Präsident der Bischofskonferenz von Angola und São Tomé, vertrat die Ansicht, dass Missionierung „ein gegenseitiges Geben und Nehmen" ist, und hob die Umkehrung des Stroms der Evangelisierer hervor, die derzeit aus Afrika nach Europa aufbrechen – im Gegensatz zur Vergangenheit.
D. Virgílio Antunes, Bischof von Coimbra und Präsident der Portugiesischen Bischofskonferenz, bestätigte die Qualität der bilateralen Bindungen und versicherte, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ortskirchen „sehr, sehr gut" sind. Der Verantwortliche hob zudem die „große Fülle an Berufungen" in Angola und deren „immensen Beitrag" für die portugiesischen Diözesen und Gemeinden hervor.
Die Erklärungen erfolgten anlässlich der Vorstellung des Buches „Historische Kirchen von Luanda und das Heiligtum von Muxima", ein Werk, das die christliche Präsenz in Angola seit 1575 analysiert. D. José Manuel Imbamba betrachtete das Buch als Aufzeichnung künstlerischer und ästhetischer Zeichen, die die „Reife" der lokalen Gläubigen bezeugen, während Pater




