Die Universität Évora fördert die grenzüberschreitende Allianz „A Fronteira da Cultura", die in einer ersten Phase etwa 30 Einrichtungen und Institutionen aus dem Alentejo und der Extremadura zusammenbringen soll. Die Gründungsversammlung ist für die zweite Oktoberhälfte geplant und markiert den formalen Beginn der Initiative.
Die Allianz zielt darauf ab, einen Kulturkorridor zwischen Portugal und Spanien zu schaffen, der sechs Städte verbindet: Cáceres, Mérida und Badajoz in der Extremadura sowie Elvas, Estremoz und Évora im Alentejo. Das Projekt wurde im Juli von Antonio Sáez Delgado, dem Vize-Rektor für Kultur und Gesellschaft der Universität Évora, während einer Flamenco-Show der Familie Vargas im Kolleg des Heiligen Geistes in Évora angekündigt.
Am 31. August traf sich Antonio Sáez Delgado mit Ignacio Gragera, dem Bürgermeister von Badajoz, wobei der spanische Kommunalpolitiker das Engagement der Gemeinde für die Initiative bestätigte. Mehr als 20 Einrichtungen haben sich bereits angeschlossen, und es wird geschätzt, dass sich die Zahl in dieser ersten Phase den 30 nähern könnte.
Das Projekt soll eine Verbindung zwischen Évora 2027 – Europäische Kulturhauptstadt und der Kandidatur von Cáceres zur Europäischen Kulturhauptstadt 2031 herstellen. Zu den Zielen gehören die Entwicklung gemeinsamer Projekte, die Stärkung des Austauschs von Künstlern und Forschenden, die Suche nach europäischer Förderung und die Konsolidierung eines geteilten Kulturraums zwischen den beiden Ländern.



