Die portugiesische Regierung schlug eine temporäre Solidaritätsabgabe auf den Ölsektor vor, mit einem Steuersatz von 33% für Unternehmen, die eine Gewinnsteigerung von mehr als 20% aufweisen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, außerordentliche Gewinne von Unternehmen im Energiesektor zu besteuern.
Der Vorschlag umfasst die Besteuerung für das Jahr 2026. Die Berechnung der steuerpflichtigen Gewinne erfolgt durch den Vergleich mit dem Durchschnitt der Jahre 2024 und 2025, wodurch eine Referenzbasis zur Bestimmung übermäßiger Gewinnsteigerungen geschaffen wird.
Diese temporäre Abgabe fügt sich in den Kontext von Maßnahmen ein, die in mehreren europäischen Ländern zur Besteuerung außerordentlicher Gewinne von Energieunternehmen ergriffen wurden, insbesondere nach den erheblichen Preiserhöhungen bei Öl und Gas in den letzten Jahren.



