Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten wies am Montag den Versuch von Präsident Donald Trump zurück, den Postdienst zu veranlassen, die per Post eingesandten Stimmen zu inspizieren. Die Entscheidung wurde als harter Schlag gegen den Präsidenten beschrieben, der seit langem ohne Beweise behauptet, dass bei der Briefwahl weit verbreiteter Betrug stattfindet.
Die gerichtliche Niederlage war nur Teil eines breiteren Vorhabens, das den Einsatz der Macht der Bundesregierung umfasst, um zu versuchen, die für November angesetzten Zwischenwahlen zu kontrollieren. Trumps Kampf ist jedoch noch lange nicht beendet, so die Analyse.
Einige Tage vor der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs schickte das Justizministerium drohende Briefe an mindestens 30 hochrangige Wahlbeamte im gesamten Land. Das Ziel dieser Aktion war es, den Kampf um Zugang zu privaten Wählerdaten zu intensivieren.
Der Versuch, die Briefwahl einzuschränken und Informationen über die Wähler zu erhalten, ist Teil einer umfassenderen Strategie der Trump-Regierung, um größere Kontrolle über den Wahlprozess zu übernehmen, wie die Analyse zeigt.




