Ein auf dem Handy des Bankiers Daniel Vorcaro, ehemaliger Controller der Banco Master, gefundener Dialog enthüllt angebliche monatliche Zahlungen von 500.000 R$ an den Anwalt Kevin Marques, Sohn des Ministers des Obersten Bundesgerichtshofs (STF) Kássio Nunes Marques. Das Gespräch wurde von der Bundespolizei im Rahmen von Ermittlungen gegen das Finanzinstitut sichergestellt.
In der Nachricht antwortet der ehemalige Rechtsdirektor der Banco Master, Luiz Rennó Netto, auf eine Nachricht von Vorcaro mit den Daten von Kevin Marques und erwähnt den Betrag von 500.000 R$ pro Monat. In einer Nachricht vom August 2025 sagt Rennó, dass eine Zahlung an die „Beratung" fehle, und bezeichnet Kevin als den einzigen „Meinen", der noch ausstehe.
Über sein Büro bestritt Kevin Marques, Geld von der Bank erhalten zu haben, und erklärte, dass er Rechtsberatungsleistungen für eine in dem Gespräch erwähnte Beratungsfirma erbracht habe. Die Zeitung O Estado de S.Paulo hatte zuvor berichtet, dass die Consult Inteligência Tributária, ein Beratungsunternehmen, mit der Angelegenheit verbundene Zahlungen geleistet hat.
Der Fall betrifft direkt Minister Kássio Nunes Marques vom STF, den Vater von Kevin Marques. Die Bundespolizei fand die Gespräche auf Vorcaros Handy während der Ermittlungen zur Banco Master und deckte ein angebliches Zahlungsschema auf, das nun Gegenstand von Ermittlungen ist.




