Der amtierende Gouverneur Ricardo Couto veröffentlichte am Dienstag ein Dekret, das 1.050 unbesetzte politische Stellen in der Exekutivstruktur von Rio de Janeiro abschafft. Die Maßnahme ist Teil einer Erhebung, die eine Reihe von Stellen mit niedrigem finanziellen Wert identifizierte, die sich im Laufe früherer Regierungsperioden angesammelt haben.
Dem Dekret zufolge entstanden viele dieser Stellen, als größere Strukturen in Stellen mit niedrigerem Wert aufgeteilt wurden, was zur Entstehung der sogenannten „Puxadinhos"-Stellen führte. Es gab Funktionen mit symbolischen Vergütungen, wie zum Beispiel nur R$ 20.
Trotz der symbolischen Werte ist der Staat verpflichtet, mindestens einen Mindestlohn von R$ 1.621,00 pro besetzter Stelle zu zahlen, was die Kosten für die Exekutivgewalt automatisch erhöhte. Das Dekret umfasst Stellen, die auf verschiedene Organe und Einrichtungen der Landesverwaltung verteilt sind.
Die Maßnahme stellt keine Entlassung von Beamten oder Stelleninhabern dar, die derzeit besetzt sind, da sie lediglich darauf abzielt, Stellen aus der Struktur zu eliminieren, die nicht genutzt werden und einen unnötigen Kostenfaktor für den Staat darstellten.




