Die Welthandelsorganisation (WTO) warnte am Dienstag, dass das weltweite BIP bis 2050 um bis zu 10% fallen könnte, wenn die globale Zusammenarbeit zusammenbricht und durch bilaterale Freihandelsabkommen ersetzt wird. Der Bericht analysiert verschiedene Szenarien angesichts der zunehmenden geopolitischen und handelspolitischen Spannungen und zeigt auf, dass das weltweite BIP in den nächsten 25 Jahren um 2,9% (drei Billionen Dollar) wachsen könnte, falls der Multilateralismus gestärkt wird, aber in einem pessimistischen Szenario mit Vorherrschaft bilateraler Abkommen einen Rückgang von 6,9% gegenüber den heutigen Werten zur Folge hätte.
Die Auswirkungen wären in den am wenigsten entwickelten Volkswirtschaften am deutlichsten, mit einem Spektrum zwischen einem Wachstum von 7,7% bei multilateraler Zusammenarbeit und einem Rückgang von 16,5% bei stärkerem Protektionismus. Die Exporte wären noch stärker betroffen, mit einem möglichen Rückgang von




