Die Regierung von São Paulo bestätigte am Dienstag (15), dass fünf Gemeinden nach den schweren Regenfällen, die den Bundesstaat seit Freitag (11) heimsuchten, in einem Notstand sind. Die Bestätigung erkennt auf Landesebene die ungewöhnliche Lage an, mit der die Gemeinden Registro, Ribeira, Iporanga, Barra do Turvo und Piracaia konfrontiert sind. Die Maßnahme zielt darauf ab, Reaktions- und Wiederherstellungsmaßnahmen in den betroffenen Gebieten zu beschleunigen sowie die erforderlichen Verfahren für die Unterstützung der betroffenen Städte durch Mittelzuweisungen des Landes voranzutreiben.
Die Gemeinden im Vale do Ribeira, eine der am stärksten betroffenen Regionen, haben bereits mehr als 3.500 Hilfsgüter wie Matratzen, Lebensmittelkörbe und Hygienekits erhalten. Insgesamt 148 Familien sind obdachlos geworden und 19 Notunterkünfte wurden in der Region eingerichtet, davon 11 in Eldorado, der am stärksten betroffenen Stadt.
Die Vorhersage deutet auf eine deutliche Abnahme der Regenfälle am Dienstag (15) hin, doch die Flüsse führen weiterhin hohes Wasser.




