Die Europäische Union forderte eine "dringende" Lösung für die Migrationskrise in Ceuta und betrachtete die Ereignisse Ende Juli als einen "schweren Test" und "beispiellosen" Prüfstein für die Beziehungen zwischen der EU und Marokko.
Brüssel wiederholte, dass die Migranten, die in Ceuta angekommen sind, "schnellstmöglich nach Marokko zurückkehren" müssen, und betonte die Notwendigkeit einer koordinierten Antwort zwischen den Mitgliedstaaten und dem Königreich Marokko.
Die Europäische Kommission äußerte Besorgnis über die humanitäre Situation und forderte die marokkanischen Behörden auf, die Migrationsströme an der Grenze zur spanischen Exklave zu kontrollieren.
Dieser Aufruf erfolgt in einem Kontext der Spannung zwischen der EU und Marokko, nach dem massiven Zustrom von Personen, die im vergangenen Juli versuchten, die Landgrenze zwischen Marokko und Ceuta zu überqueren.




