Ein ehemaliger Neonazi-Führer wurde in Griechenland aus dem Gefängnis entlassen und kündigte die Gründung einer neuen nationalistischen Partei im Land an. Der Mann, der eine herausragende Figur der Goldenen Morgendämmerung war, verbüßte eine Haftstrafe, die eine Verurteilung wegen eines 2013 begangenen Totschlags umfasste.
Der ehemalige Angehörige der Goldenen Morgendämmerung übte zwischen 2012 und 2019 das Amt des Pressesprechers der Partei aus und war in dieser Zeit auch Parlamentarier. Während dieser Zeit war die neonazistische Partei signifikant im griechischen Parlament vertreten.
Seine Entlassung erfolgt in einem politisch sensiblen Kontext in Griechenland, wo nationalistische Parteien in den letzten Jahren an Stärke gewonnen haben. Das Versprechen, eine neue nationalistische Partei zu gründen, könnte eine Reorganisation der extremistischen Bewegung im Land darstellen.
Die griechischen Behörden beobachten diese Entwicklungen genau und berücksichtigen dabei die kriminelle Vergangenheit des Mannes und seine Verurteilung wegen Totschlags. Die Gründung einer neuen Partei wird von den gesetzlichen Bedingungen abhängen, die die griechische Gesetzgebung für die Gründung politischer Parteien vorsieht.



