Mariana Leitão kritisierte in ihrer Schlussrede bei den parlamentarischen Tagen der Iniciativa Liberal (IL) in Porto vehement die Regierung und warf ihr vor, eine Darstellung der portugiesischen Realität zu präsentieren, die nicht dem Leben der Menschen entspricht.
Die IL-Vorsitzende erklärte, die Regierung vertrete "seit über einem Jahr" die Auffassung, das Land lebe "in einer Art Wunderland". Diese Erzählung, so Leitão, möge "in einer Pressekonferenz sehr gut klingen", löse aber nicht die konkreten Probleme der Bürger.
Mariana Leitão betonte, dass diese optimistische Lesart der Regierung "weder die Miete bezahlt noch Essen auf den Tisch bringt" und verdeutlichte damit die Kluft zwischen der Regierungsrede und den tatsächlichen Schwierigkeiten, mit denen die Bevölkerung konfrontiert ist.
Die liberale Führungsfigur nutzte die Gelegenheit auch, um sich dafür einzusetzen, dass man "über die nächste Amtszeit hinausdenken" müsse, und vertrat eine langfristig ausgerichtete Politik, die über die unmittelbaren Sorgen um Wahlzyklen hinausgeht.


