Vieira da Silva war Gast in der Sendung „Fragen ist keine Beleidigung", moderiert von Daniel Oliveira, wo er über die Nachhaltigkeit des Sozialversicherungssystems in Portugal sprach. Während des Gesprächs vertrat der ehemalige Arbeits- und Sozialminister die Ansicht, dass das portugiesische System nachhaltig sei, und widersprach damit den Vorhersagen eines Zusammenbruchs, die in den letzten Jahrzehnten immer wieder geäußert wurden.
Der Politiker betonte, dass die Sozialversicherung seit etwa 20 Jahren als dem Zusammenbruch nahestehend dargestellt wurde, aber die angesammelten Überschüsse und die wiederholt verschobenen Vorhersagen eine andere Realität zeigen. Er vertrat die Ansicht, dass das System gezeigt hat, dass es im Laufe der Zeit in der Lage ist, im Gleichgewicht zu bleiben.
Bezüglich der Rentenfinanzierung äußerte sich Vieira da Silva klar: „Am Ende des Tages werden die heutigen Renten von denen bezahlt, die heute arbeiten", und fügte hinzu: „Es gibt keine andere Möglichkeit", das System zu finanzieren. Diese Aussage fasst seine Position zur intergenerationellen Struktur der Sozialversicherungsfinanzierung zusammen.
Das Gespräch behandelte auch Reformvorschläge für das System, wobei der Gast die Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der portugiesischen Sozialversicherung analysierte und vertrat, dass die wiederkehrenden Bedenken hinsichtlich ihrer Lebensfähigkeit sich in der Praxis nicht bestätigt haben.




