Richter Alexandre de Moraes vom Obersten Bundesgericht (STF) wies zurück, den Bankier Daniel Vorcaro begünstigt zu haben, und bezeichnete die Untersuchung gegen ihn als „illegal". Dies war das erste Mal, dass Moraes sich zu den Verdachtsmomenten äußerte, die ihn mit Vorcaro verbinden, einer zentralen Figur im Skandal um die Banco Master.
Vorcaro wird als Schlüsselfigur im Skandal um die Banco Master dargestellt, ein Finanzinstitut, das ins Zentrum einer Kontroverse über angebliche Unregelmäßigkeiten geraten ist. Die Verdachtsmomente einer Begünstigung entstanden aus Untersuchungen, die mögliche Verbindungen zwischen dem STF-Richter und dem Bankier aufdecken sollen.
Moraes reagierte direkt auf die Anschuldigungen und klassifizierte das Ermittlungsverfahren als „illegal". Der Richter betonte, dass es keinerlei Begünstigung oder unrechtmäßige Einmischung zugunsten von Vorcaro oder einer anderen mit dem Fall verbundenen Person gegeben habe.
Das STF soll am Dienstag entscheiden, ob genügend Elemente vorliegen, um eine formelle Untersuchung gegen Alexandre de Moraes zu eröffnen. Das Gericht prüft die Anträge, die darauf abzielen, angebliche Unregelmäßigkeiten in den Entscheidungen des Ministers im Zusammenhang mit dem Fall Banco Master und Daniel Vorcaro zu untersuchen.



