José Sócrates, ehemaliger portugiesischer Premierminister, hat eine Richterin öffentlich angegriffen und gesagt, dass diese sich irrt, wenn sie glaubt, er werde sich ihren Forderungen beugen. Diese Reaktion erfolgt im Zusammenhang mit einem Gerichtsverfahren im Fall des TGV.
Sócrates versichert, dass er nie in den Vertrag eingegriffen hat, der den Bau des Abschnitts Poceirão-Caia des TGV an ein Konsortium vergab, dem die Lena-Gruppe angehörte. Der ehemalige Premierminister verteidigt damit seine Unschuld in Bezug auf jede angeblich unregelmäßige Beteiligung an diesem Vorhaben.
Der Fall betrifft die Vergabe des Baus einer Eisenbahninfrastruktur von großem Ausmaß in Portugal. Das verantwortliche Konsortium umfasste die Lena-Gruppe, die mit Ermittlungen zu öffentlichen Aufträgen in Verbindung gebracht wurde.
Die Position von José Sócrates zeigt seine Absicht, den Forderungen der Richterin nicht nachzugeben, und beharrt auf seiner Version, dass er keinerlei Einfluss auf die Vergabeentscheidung des Abschnitts Poceirão-Caia hatte.




