Der Präsident des Gemeinderats von Sintra und der Bildungsminister widersprachen öffentlich den von der Fenprof genannten Zahlen, wonach über 700 Schüler im Gemeindegebiet ohne Schulplatz seien. Der Bürgermeister von Sintra versicherte, dass die Schüler ohne Zuweisung „weit weniger" seien als die 700, auf die das Lehrergewerkschaft verwiesen habe.
Der Bildungsminister wiederum erklärte, die Situation sei „angeblich" in der vergangenen Woche gelöst worden, und deutete damit an, dass die Probleme bei der Schulplatzvergabe in der Gemeinde überwunden seien.
Die Fenprof, ein Lehrerverband, war die Quelle, die die Existenz von Hunderten von Schülern ohne Platz an den Schulen von Sintra meldete und damit einen Konflikt mit den lokalen und nationalen Behörden über das tatsächliche Ausmaß des Problems auslöste.


