Die Welthandelsorganisation (WTO) hat durch einen neuen Bericht der Organisation selbst eine besorgniserregende Warnung ausgesprochen. Dem Dokument zufolge könnte die Unfähigkeit, eine Reform der Institution umzusetzen, zu Verlusten von etwa 10% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) weltweit bis 2050 führen.
Der Bericht stuft diese Situation als die größte Krise ein, die die Organisation in ihren 80 Jahren ihres Bestehens erlebt hat. Die WTO ist für die Regulierung des internationalen Handels zwischen den Nationen verantwortlich.
Das Dokument betont, dass das Unterlassen der notwendigen Reformen in der Organisation erhebliche und dauerhafte wirtschaftliche Folgen für die globale Wirtschaft in den kommenden Jahrzehnten haben könnte. Der projizierte negative Impact stellt einen substantialen Anteil des globalen BIP dar.



