Das Iberische Energieobservatorium (OIE) meldete am Montag den ungeplanten Stillstand von Reaktor I des Kernkraftwerks Almaraz in Spanien aus technischen Gründen. Die Meldung erfolgte nur wenige Tage, nachdem die spanische Regierung die Verlängerung der Betriebsgenehmigung der Anlage bis Juni 2030 offiziell gemacht hatte, wodurch der ursprüngliche Plan einer schrittweisen Stilllegung rückgängig gemacht wurde. Die Anlage liegt nur 110 Kilometer Luftlinie von der portugiesischen Grenze entfernt am Tajo-Fluss in der Nähe der Distrikte Castelo Branco und Portalegre.
Das OIE kritisierte den Spanischen Nuklearsicherheitsrat (CSN) heftig und warf ihm "Nachsicht" vor sowie vor, keine Probleme und Zwischenfälle in spanischen Kernkraftwerken mehr öffentlich bekannt zu machen. Die Organisation warnte, dass die Entscheidung zur Verlängerung der Lebensdauer der Anlage mit den physikalischen Grenzen der Materialien und den laufenden Umweltveränderungen kollidiert, und verwies dabei auch auf den Klimawandel als Faktor, der Stillstände verursacht.
Die Anlage nutzt die
Warum das wichtig ist
Diese Situation betrifft Portugal direkt, da sich das Kraftwerk nur 110 Kilometer von der Grenze entfernt befindet und die Wassermengen des Tajo-Flusses nutzt, der durch portugiesisches Territorium fließt. Die Flussanliegergemeinden und die portugiesischen Bürger sind potenziellen radiologischen und biologischen Risiken ausgesetzt, während die portugiesische Regierung die Überwachung der Auswirkungen auf die Gewässer des Tajo nicht aktualisiert. Der technische Stillstand, der kurz nach einer umstrittenen Lizenzverlängerung auftrat, wirft auch Fragen über die Zuverlässigkeit der Entscheidung zur Verlängerung des Betriebs auf.
WHY: Diese Situation betrifft Portugal direkt, da sich das Kraftwerk nur 110 Kilometer von der Grenze entfernt befindet und die Wassermengen des Tajo-Flusses nutzt, der durch portugiesisches Territorium fließt. Die Flussanliegergemeinden und die portugiesischen Bürger sind potenziellen radiologischen und biologischen Risiken ausgesetzt, während die portugiesische Regierung die Überwachung der Auswirkungen auf die Gewässer des Tajo nicht aktualisiert. Der technische Stillstand erfolgte wenige Tage nach der umstrittenen Verlängerung der Lizenz bis 2030 und wirft Zweifel an der Zuverlässigkeit der Entscheidung auf, den Betrieb der Anlage zu verlängern.