Fast drei Wochen nach den Überschwemmungen, die Nepal und Tibet verwüstet haben, werden weiterhin mehr als viertausend Menschen vermisst. Die örtlichen Behörden haben bisher 1.399 Leichen und Überreste geborgen, aber nur 103 Opfer wurden den Familien zur Bestattung übergeben.
Unter den Vermissten befinden sich 610 Ausländer, darunter zwei portugiesische Staatsbürgerinnen. Die Behörden haben keine weiteren Details zur Identität dieser beiden Frauen bekannt gegeben.
Die Überschwemmungen verursachten eine der schlimmsten humanitären Katastrophen in der Region, wobei die Zahl der Toten und Vermissten die ursprünglichen Erwartungen deutlich übersteigt. Der Prozess der Identifizierung und Übergabe der Leichen an die Familien schreitet nur langsam voran.
Die Such- und Rettungseinsätze laufen weiter, obwohl die Bemühungen durch die schwierigen Geländebedingungen und das Ausmaß der durch die Sturzfluten verursachten Zerstörung erschwert werden.




