Japan erwägt, seine Verteidigungsausgaben erheblich auf 3,5% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu erhöhen, ein Betrag, der wesentlich über den derzeitigen Militärausgaben des Landes liegt.
Analysten warnen, dass die Erreichung dieses Ziels eine Verdoppelung des aktuellen Verteidigungsbudgets auf 24 Billionen Yen erfordern würde, was etwa 150 Milliarden Euro entspricht.
Diese Veränderung stellt eine der größten Transformationen in der japanischen Verteidigungspolitik der letzten Jahrzehnte dar, in einem Kontext wachsender geopolitischer Instabilität in der Asien-Pazifik-Region.
Der Plan würde, falls er umgesetzt wird, Japan unter die Länder mit dem höchsten Verteidigungsaufwand gemessen am BIP einordnen und sich den von NATO-Mitgliedern praktizierten Niveaus annähern.




