Katar warnte, dass die Schließung der Straße von Bab al-Mandab „katastrophal" für den internationalen Seeverkehr wäre. Diese Warnung erfolgt in einem Kontext wachsender Spannungen in der Region des Roten Meeres.
Die Straße von Bab al-Mandab wird derzeit von den Huthi-Rebellen im Jemen kontrolliert, einer vom Iran unterstützten schiitischen Miliz. Diese Miliz hat ihren Einfluss in der Region stetig ausgebaut, insbesondere nach dem Konflikt im Jemen.
Die Straße von Bab al-Mandab ist eine Wasserstraße von äußerst strategischer Bedeutung, durch die ein großer Teil des weltweiten Seehandels verläuft. Ihre Schließung hätte erhebliche Konsequenzen für den Warentransport zwischen dem Indischen Ozean und dem Mittelmeer.
Die Position Katars, einer der führenden Hersteller von Flüssigerdgas, spiegelt die regionale Besorgnis über die Stabilität dieser lebenswichtigen Handelsroute und die potenziellen wirtschaftlichen Auswirkungen einer Blockade wider.




