Bildungsminister Fernando Alexandre verteidigte, dass die Vergrößerung der Klassen auf bis zu 30 Schüler gesetzlich vorgesehen ist, und wies zurück, dass diese Maßnahme einen Qualitätsverlust im Unterricht impliziert. Seine Erklärungen erfolgten als Reaktion auf Bedenken hinsichtlich des Mangels an Schulplätzen.
Fernando Alexandre erklärte ferner, dass der Mangel an Schulplätzen mit der Ankunft von Migranten und Verzögerungen beim Bau neuer Schulen zusammenhängt. Der Minister erkennt die bestehenden Schwierigkeiten an, besteht jedoch darauf, dass die gesetzlich vorgesehene Lösung für die Erhöhung der Schülerzahl pro Klasse angemessen ist.
In Bezug auf die Situation in Sintra versichert Fernando Alexandre, dass das Thema bereits gelöst war und dass die von der Fenprof (Federação Nacional de Professores - Nationaler Lehrerverband) vorgelegten Daten nicht der Realität entsprachen. Der Minister versuchte somit, die Kritik der Gewerkschaft an den fehlenden Bedingungen in den Schulen dieser Region abzuwehren.




