Die offizielle Untersuchung zum Fall der britischen Krankenschwester Lucy Letby veröffentlichte ihren Endbericht nach zwei Jahren Untersuchung und 59 Verhandlungstagen. Die sogenannte Thirlwall-Untersuchung kostete die britischen Steuerzahler über 18 Millionen Pfund und untersuchte, wie sieben Babys starben und sieben weitere Opfer von Mordversuchen im Countess of Chester Hospital im Nordwesten Englands wurden.
Letby, 36 Jahre alt, wurde in Prozessen 2023 und 2024 verurteilt und erhielt eine lebenslange Haftstrafe. Die Verbrechen sollen 2015 und 2016 begangen worden sein. Sie wurde des Mordes an sieben Neugeborenen für schuldig befunden.
Der Bericht wurde unter einer zentralen Kontroverse veröffentlicht: Die Untersuchung prüfte nicht direkt die Möglichkeit, dass Letby möglicherweise zu Unrecht verurteilt wurde. Experten und Anwälte stellten den Ansatz der Untersuchung angesichts neuer, von der Verteidigung vorgelegter Beweise in Frage, die das Urteil infrage stellen könnten.
Die Verteidigung von Letby hat ständig neue medizinische Beweise eingereicht, die ihre Verbindung zu den Baby-Todesfällen und Verletzungen infrage stellen. Diese Beweise umfassen die Meinungen medizinischer Experten, die glauben, dass einige Babys möglicherweise durch natürliche Ursachen oder medizinische Fehler starben oder verletzt wurden, anstatt durch irgendeinen extern




