Die Weltgesundheitsorganisation gab am Montag eine nachdrückliche Erklärung ab, in der sie die Sicherheit der Kinderimpfung bekräftigte. Der Generaldirektor der WHO, Tedros Ghebreyesus, betonte in einem Video, dass Impfstoffe zuverlässig sind und nicht mit Autismus in Verbindung gebracht werden – ein Mythos, der in einigen Gemeinschaften fortbesteht.
Ghebreyesus' Erklärung erfolgte kurz nach einer bedeutenden Überarbeitung der Richtlinien für Kinderimpfungen in den Vereinigten Staaten, die bei Gesundheitsexperten weltweit Besorgnis auslöste. Die neuen Richtlinien der US-amerikanischen Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten reduzierten die Anzahl der Krankheiten, für die Impfungen empfohlen werden, von 18 auf 11, einschließlich des Vorschlags, den MMR-Impfstoff aufzuteilen, der vor Masern, Mumps und Röteln schützt.
Die WHO äußerte erhebliche Besorgnis über diese Änderung und erklärte, dass die neuen Richtlinien nicht im Einklang mit den besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen. Ghebreyesus betonte, dass Jahrzehnte der Forschung die Bedeutung der Impfung in entscheidenden Momenten für die Gesundheit von Kindern demonstrieren, und bekräftigte, dass es keine Belege gibt, die Impfstoffe mit Zuständen wie Autismus in Verbindung bringen.
Die internationale Organisation rief die weltweiten Führungskräfte auf, dass die Impfpolitiken auf rigorosen und unvoreingenommenen wissenschaftlichen Analysen basieren sollten, anstatt von politischem Druck beeinflusst zu werden, und warnte




