Die Sozialistische Partei (PS) beantragte eine Dringlichkeitsdebatte in der Assembleia da República über die steigenden Lebenshaltungskosten in Portugal. Der Antrag ging am Montagmorgen beim Büro des Präsidenten der Assembleia da República ein und kam damit dem Chega zuvor, der ebenfalls eine ähnliche Diskussion zum selben Thema beantragt hatte.
Das Ziel der PS ist es, die Regierung unter Druck zu setzen, rasch neue Maßnahmen zur Eindämmung der Auswirkungen der steigenden Preise für Kraftstoffe, Lebensmittel und Wohnraum voranzutreiben. Die Sozialisten vertreten die Auffassung, dass die Portugiesen unmittelbare Hilfe benötigen und nicht bis Januar warten können, um eine gewisse Entlastung des finanziellen Drucks zu verspüren, dem sie ausgesetzt sind.
Die Debatte soll bereits am kommenden Freitag stattfinden, sodass die Frage der Lebenshaltungskosten im Plenum in Anwesenheit der Regierung erörtert werden kann. Die Initiative der PS erfolgt in einem Moment, in dem die Inflation und die allgemeine Preiserhöhung wiederkehrende Themen der Besorgnis für die portugiesischen Familien darstellen.




