Die Nova Indústria Brasil (NIB), die vom Bundeskabinett eingeführte Industriepolitik, erfordert trotz erzielter Fortschritte gegenüber anderen industriepolitischen Maßnahmen der vergangenen zwei Dekaden weitere Verfeinerungen. Zu diesem Ergebnis kommt ein technisches Dokument des Entwicklungsbeobachters am Zentrum für Regionale Entwicklung und Planung (Cedeplar) der Bundesuniversität von Minas Gerais (UFMG).
Die von den Forschern Fabricio J. Missio und Ezequiel H. Rezende verfasste Analyse, die vorab der Zeitung O Globo zugänglich gemacht wurde, identifiziert als wesentlichen Optimierungsbedarf die Einrichtung eines Strukturwandel-Überwachungssystems. Dieses System hätte die Funktion, die tatsächlichen Veränderungen zu messen, die das gesamte Maßnahmenpaket der NIB in der Produktionsstruktur Brasiliens bewirkt.
Der Studie zufolge sollte die NIB nicht anhand der Höhe der finanziellen oder budgetären Mittelzuflüsse bewertet werden, wie es in Brasilien üblich ist. Die Forscher befürworten, dass das Überwachungsinstrument zumindest sechs Dimensionen der geförderten Aktivitäten verfolgen sollte, darunter technologische




