Eine von der Portugiesischen Vereinigung der Verleger und Buchhändler (APEL) vorgestellte Umfrage zeigt, dass nur 62% der Portugiesen angeben, in ihrer Freizeit zu lesen, was bedeutet, dass weniger als zwei Drittel der Bevölkerung diese Aktivität in ihrer Freizeit ausüben. Die Studie zeigt eine klare Präferenz der Portugiesen für soziale Netzwerke anstelle des traditionellen Lesens.
Die APEL, die für die Präsentation der Ergebnisse verantwortlich ist, überwacht seit einiger Zeit die Lesegewohnheiten der portugiesischen Bevölkerung durch diese regelmäßigen Umfragen. Die gesammelten Daten ermöglichen Vergleiche mit früheren Jahren und identifizieren Trends im kulturellen Verhalten der Bürger.
Das Ergebnis von 62% steht im Gegensatz zu der Zeit, die die Portugiesen in sozialen Netzwerken verbringen, Plattformen, die einen bedeutenden Teil der Freizeit der Bevölkerung zu gewinnen scheinen. Dieser Wettbewerb zwischen Lesen und sozialen Netzwerken spiegelt einen breiteren Trend im kulturellen Wandel wider.
Die Umfrage wurde heute vorgestellt und ihre Ergebnisse warnen vor einem Rückgang der Lesequoten in Portugal. Die APEL nutzt diese Daten, um die Bevölkerung und die zuständigen Stellen für die Bedeutung der Förderung der Lesegewohnheit unter den Portugiesen zu sensibilisieren.
